Übersetzungen dieser Seite:

The story of stuff

Meine Buchbesprechung bezieht sich auf die englische Ausgabe. Bitte auf dieses Bild klicken um zum Amazon-Link zu gelangen:

Aufmerksam geworden bin ich auf Annie Leonard durch ihren berühmten Videoclip "The Story of Stuff".

Das Buch zum Film, sozusagen, ist auf jeden Fall lesenswert auch wenn man den Film gesehen hat. Bzw. gerade dann.

Bücher die Umweltzerstörung zum Thema haben lösen bei mir meist beim Lesen ein unbestimmtes „das weiß ich eh, was soll ich machen, so genau will ich's gar nicht wissen“ Gefühl aus, oftmals verstärkt durch Autoren die erbarmungslos (schnell veraltetes) Zahlenmaterial auflisten um endlos auf einen Umstand (Umweltzerstörung) aufmerksam zu machen. Wenn man sich nach der Lektüre fragt was man (dagegen) tun kann kommen meist ein paar allgemeine Ratschläge betreffend „die Politik“, „die Menschheit“, „unser Planet“, garniert mit den Wörtern „dringend“, „sollte“, und „wenn nicht“.

Die Autorin Annie Leonard kann gewisse Widerholungen und Auflistungen zwar nicht ganz vermeiden, geht aber ganz gut damit um. Als Müllforscherin und Umweltaktivistin weiß sie wovon sie spricht und liefert sehr interessante Hintergrundinformation zu einzelnen Themen. Und sie bemüht sich sehr keine zu langen trostlosen Strecken ohne positives Gegenbeispiel, hoffnungsvollen Ausblick oder Aktivitäs-Möglichkeit für den Leser aufkommen zu lassen. Ähnlich amerikanisch-praktisch wie auch Timothy Ferris ist das Buch voll mit Checklisten, kleinen Schritt-für-Schritt Boxen und expliziten Gebrauchsanweisungen und Weblinks. Als europäischer Leser freut man sich wenn ab und zu auf Europa als Vorbild verwiesen wird (Recycling, Sozialversicherung) dem die USA nacheifern sollte.

Tags

Amazon

Kommentar


de/reviews/leonard_annie/the_story_of_stuff.txt · Zuletzt geändert: 2013/01/02 14:54 von horstjens@gmail.com