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de:blog:2010:0728_couchsurfers-guide-to-europython-teil-1

Couchsurfer’s guide to Europython (Teil 1)

  • date 2010-07-28 10:10
  • author Horst JENS
  • tags event, report, python
  • googleadsense True
  • slug 20100728couchsurfers-guide-to-europython-teil-1

Hier mein Reisebericht von der Europython-Konferenz 2010 die letzte Woche in Birmingham, U.K. statt fand. [caption id=“attachment_234” align=“alignright” width=“250” caption=“Birmingham city center”]Uhrturm[/caption]

Es war bereits meine dritte Europython-Konferenz: Meine erste Europython-Konferenz war 2006 in Genf (siehe Reisebericht), und letztes Jahr war ich ebenfalls in Birmingham auf der Europython-Konferenz 2009 (siehe alte Blogeinträge: Einleitung, Tag 0, Tag 1, Tag 2, Tag 3, Heimreise ).

Vorneweg: Da auf Europython-Konferenzen fast immer 4 verschiedene Vorträge gleichzeitig laufen entsteht die paradoxe Situation dass man als Nicht-Teilnehmer mit gutem Internetanschluss mehr von den Vorträgen der Konferenz mitbekommt als ein Teilnehmer vor Ort. Das gilt natürlich nur wenn die Vortragenden ihre Slides ins Europython-Wiki hochladen und falls die Videoaufzeichnungen der Vorträge veröffentlicht werden:

Unter: http://wiki.europython.eu/After sollte man die Vorträge, Slides etc. online abrufen können.

Ich werde mich in diesem Blogeintrag mehr auf meine persönlichen Eindrücke konzentrieren.

Couchsurfing

Auf der letzten Europythonkonferenz wurde ich auf Couchsurfing aufmerksam gemacht und habe seitdem Couchsurfing sowohl als Gast als auch als Gastgeber ausprobiert. Um

  • Kosten zu sparen und
  • auch Kontakt mit Nicht-Nerds zu bekommen

habe ich für diese Konferenz beschlossen soviel wie möglich zu couchsurfen und so wenig wie möglich im Hotel zu wohnen. Die Vorbereitung dazu war denkbar einfach: Ich schrieb bei Couchsurfing schon ein paar Wochen vor der Abfahrt circa 20 “Requests” und bekam binnen weniger Tage genug positive Antworten um für jede Nacht ein anderes Bett zu haben. Ein paar Tagen später bekam ich sogar mehr positive Antworten als ich brauchte. Witzigerweise schrieben mir ein paar Gastgeber dass sie lieber für 2 oder 3 Nächte “hosten” würden als nur für eine Nacht. Insgesamt halte ich meine Entscheidung für richtig, sich nur für eine Nacht pro Gastgeber einzuquartieren, vor allem dann wenn man den Gastgeber noch nicht kennt:

  • Mir als Gastgeber sind Gäste am liebsten die nur eine Nacht bleiben.
  • Es ist wesentlich leichter sich mit einem sympathischen Gast(geber) nochmal zu treffen als einen unsympathischen Gast(geber) vorzeitig loszuwerden.

Anreise, Tutorials

Am Flughafen Birmingham (Terrorismusverdacht?) wurde von einem Automat fotografiert, was ich sehr unhöflich fand. Mitreisende erzählten mir dass einem bei Einreise in die USA die Fingerabdrücke registriert werden. Samstag Mittag trudelte ich im Birmingham Conservatoire (Musikuniversität) ein. Zu meiner unangenehmen Überraschung stellte sich heraus dass ich vergessen hatte für die Tutorial-Tage (Samstag und Sonntag) die vor der eigentlichen Konferenz stattfinden extra zu zahlen. Gleich nach der Anmeldung nahm ich am “Javascript for Python programmers” - Tutorial teil. Soweit ich mich erinnern kann war dies der einzige Tag an dem ich problemlosen Zugriff auf das Wlan-Netzwertk hatte.

[caption id=“attachment_226” align=“alignright” width=“150” caption=“Im Pub muss man mit diesen Nummern winken um sein Essen zu bekommen”]kelle[/caption]Abends couchsurfte ich bei 2 Kindergärtnerinnen aus Neuseeland (“We are just friends…”) die ich laut ihrem Couchsurfing-Profilfoto für ein Ehepaar gehalten hatte. Sie wohnten in einem der typischen englischen Vorstadthäuschen (ziegelsteinbau, 2-stöckig, schmal, kleiner Vorgarten/Parkplatz, grüner backyard). [caption id=“attachment_227” align=“alignleft” width=“126” caption=“sheep”]image2[/caption]Ich wurde gleich in ein echtes, gemütliches britisches Pub eingeladen (keine Raucher!) wo sich Jung und Alt zum Fernsehen, Quiz-spielen, Essen und Trinken einfanden. Im Lokal war Selbstbedienung, wer ein Essen bestellte bekam eine Kelle mit einer Nummer. Wenn dann ein Kellner aus der Küche mit dem fertigen Essen kam musste man ihm mit der Kelle winken, sonst bekam ein anderer Gast das bereits bezahlte Essen. [caption id=“attachment_248” align=“alignright” width=“150” caption=“Vorstadthäuser”]homes[/caption]

Am Samstag gab es ein gemütliches Frühstück und ich bekam mein erstes Schaf geschenkt (siehe Bild). In Neuseeland hat angeblich jedes Kind ein “pet-sheep”, zumindest am Land. Zur großen Erheiterung meiner Gastgeberinnen konnte ich mich nicht wirklich für original-Neuseeländische “Maple?” (motoröl-ähnliche schwarze Schmiere) begeistern. Ich revanchierte mich mit Deutsch-Unterricht für ihre geplante Europareise.

{% youtube akbflkF_1zY %}

pyglet-Tutorial

[caption id=“attachment_230” align=“alignright” width=“150” caption=“Richard Jones holding a tutorial about Pyglet”]richard[/caption]Auf das pyglet-Tutorial von Richard Jones (Organisator von PyWeek) hatte ich mich schon sehr gefreut. In der Reihe vor mir war Teilnehmer Jonathan Hartley der mit Hilfe von Gimp (unter Windows!) ein simples Asteroids-Spiel unglaublich aufhübschte. Mehrmals beim Tutorial dachte ich begeistert: “Ja, genau, das ist es!”. Richard verbrachte einen Großteil der Zeit damit die verschiedenen voneinander abhängigen Bibliotheken (python, pyglet, cocos2d, easy-install) per USB-Stick auf den Rechnern der Teilnehmer zu installieren. Am Ende hatten alle Teilnehmer ausgedruckte Unterlagen und zahlreiche funktionierende Code-Beispiele am Rechner. Ganz habe ich cocos2d/pyglet noch nicht durchschaut, es wird aber sicher eines der nächsten großen Kaptiel in meinem ThePythonGameBook. [caption id=“” align=“aligncenter” width=“744” caption=“Asteroid-Game”]Asteroid-Game[/caption]

siehe Teil2 und Teil3 dieses Berichts

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